26 März 2006

Luxusproblem

Gestern bei Weltbild konnte ich erfahren, was mit "Luxusproblemen" gemeint ist:
Bevor ich einen Fernbedienungshalter kaufe, gibt es bei mir Gott sei Dank noch andere Probleme mit höherer Lösungspriorität.

11 März 2006

Cebit 1987

Auf der CEBIT 87 waren auch schon tragbare Computer der Hit. Das Laptop der Zukunft nur 9kg.

Vom Usability-Papst zur ...

Da hat es doch tatsächlich mal jemand gewagt, Jakob Nielsens Webseite zu kritisieren.
Nicht ganz zu unrecht, wie ich finde, schafft es doch der (ehemalige?) Usability Papst selbst nicht, sich an seine Proklamationen zu halten. Ob man ihn deshalb gleich zur "Usability-Nutte" degradieren muss, sei dahingestellt. Aber der Eintrag könnte einigen aus der Seele sprechen. >> Eintrag

„If you can't fix it, Jack, you gotta stand it”

Rezensionen gibt es genug von "Brokeback Mountain". Ich habe noch keine gefunden, bei der der Film schlecht weg kam. Und da auch ich mich nur den Lobeshymnen anschließen könnte, schreibe ich hier keine. Aber ich nenne einige Gründe, sich diesen Film anzusehen:
Selten wird zum Beispiel eine relativ unspektakuläre Geschichte (zumindest für unsere Verhältnisse) so extrem unspektakulär dargestellt und erzeugt dennoch einen so heftigen Eindruck. Natürlich: Wunderschöne Landschaftsaufnahmen, aber nicht um eine kitschige Liebesgeschichte zu erzählen, sondern um einem das beruhigende Gefühl zu geben, hier ist die Welt noch in Ordnung. Die Probleme fangen dann im Tal an und hier sind es die Nebendarsteller, die beeindrucken: Ein Schwiegervater, den man seinem ärgsten Feind nicht wünscht (bei seiner Zurechtweisung durch Jack gabs übrigens Beifall im Kinosaal :-), Ehefrauen, die auf unterschiedliche Art und Weise mit ihrem Schicksal umgehen und eine Mutter, die... ach nein. Zu viel will ich nicht verraten.
Jetzt ist es doch fast eine Rezension geworden. Gut, dann gebe ich noch 6 von 4 möglichen Sternen. Die zwei Zusatzsterne für die Musik und den Mut, entgegen der gewohnten Hollywood - Geschwindigkeit auch einfach mal die Kamera still zu halten.
Ach, zwei Sachen sind noch hervorzuheben:
1) Während der ersten 20 Minuten fällt es einem schwer, daran zu denken, dass die Marlboro-Werbung schon seit einiger Zeit vorbei ist und der Film angefangen hat: Das Gefühl lässt nach! Keine Sorge.
2) Den Machern des Films wird vorgeworfen, sie seien Teil und Werkzeug einer gay agenda, die sich die Zerstörung von Religion, Ehe und Familie in der amerikanischen Gesellschaft zum Ziel gesetzt habe. Mumpitz . Aber, wenn man 10 Minuten vor Filmbeginn die Eon-Werbung gesehen hat, in der ein Vater in einem schicken Wagen die Heimreise von der Arbeit antritt, den Sohnemann vor der Haustür in die Arme nimmt, während die Ehegattin drinnen in der Küche lächelnd den Eintopf umrührt, dann wird man schon nachdenklich. Ehe und Famile zerstören? Nein. Aber vielleicht mal Alternativen in Form von Lagerfeuer, Bärenkampf und Whiskey aufzeigen ;-)

10 März 2006

Cash

Ich muss das jetzt hier mal loswerden: Renés Eltern besitzen eine alte Schallplatte von Johnny Cash. Da sowohl die Platte als auch der Spieler es nicht mehr so richtig tun, fragten sie ihn, ob man daraus nicht irgendwie eine CD machen könne. Ohnehin im Johnny Cash Fieber seit der großartigen Leistung von Joaquin Phoenix in "Walk the line", hab ich mich also jetzt daran gemacht, die Stücke der LP zusammenzusammeln. Und was soll ich sagen:
Ich finds toll bei "Riders in the sky" Lagerfeuerstimmung zu haben oder ein bisschen über "A boy named sue" zu grinsen. Bisher kannte ich außer den Klassikern ("Ring of Fire" etc.) nicht viel. Vor zwei Jahren bekam ich mal von Tobi "When the man comes around" zu Weihnachten. Melancholisch toll und zu recht ein Award für das Video zu "Hurt", meinem Lieblingssong daraus. Wer sich weigert, sich durch "Walk the line" eines besseren zu belehren, und immer noch denkt, J.R. Cash sei ein Country-Fuzzi, sollte sich unbedingt einmal quer durch die Alben hören.
Oh, und für die Pop-Anhänger könnte sogar Cashs Duett mit U2 "The Wanderer" etwas sein :-)

09 März 2006

Haltestelle

Fundstück zum gestrigen Mittwoch: Nicht von mir gefunden, aber von Björn, den ich an dieser Stelle nicht verlinken kann, weil er "das Bloggen aufgegeben hat".