16 November 2006

Science of a Dream

...heißt ein Film, den ich hoffentlich bald im Kino sehe.
Die Untersuchung meines letzten Traums ist aber sicher mindestens genau so interessant. Der Ursprung ist mir auf jeden Fall klar. Ich ärgere mich nicht nur
über die Schokoladenweihnachtsmänner, die schon seit Monaten im Supermarkt stehen,
und auch nicht nur über die Weihnachtsbäume bei Douglas oder Eduscho. Auch die Lichterketten in diversen Fenstern ärgern mich. In dem Traum sah das dann bei mir so aus:
Ich fahre mit dem Bürgermeister meines schönen Heimatdorfes Groß Berkel durch die
Dorfstraße. Der Bürgermeister (übrigens Herr H., der, wie ich vor kurzem erfuhr, mal
der Nebenbuhler meines Vaters um die Gunst meiner Mutter war) beugt sich dabei aus
dem Schiebedach des Autos und zückt eine Flüstertüte. Vor jedem Haus, in dem eine Lichterkette oder ein blinkender Stern blinkt (es ist November!) macht er die Flüstertüte an und brüllt: "An die Bewohner des Hauses Nr. 26: Bitte nehmen Sie unverzüglich die Weihnachtsdekoration aus ihrem Fenster. Weihnachten ist noch lange hin!".
Vor einem Haus (dem Wohnhaus direkt neben Zeitschriftenladen Pietsch) ist keine Reaktion der Bewohnerin festzustellen. Der Bürgermeister wird richtig aggressiv, fährt aber schließlich erfolglos weiter.
Ich bleibe dann da noch eine Weile stehen, und kurze Zeit kommt die Bewohnerin vom Einkaufen nach Hause und ich warne sie, indem ich ihr von der Bürgermeisteraktion berichte und ihr sehr verständnisvoll erkläre, dass die Deko ja total schön sei, aber vor dem 1. Advent wirklich nicht angebracht ist.
Auch sie ist verständnisvoll und das letzte, was ich sehe, ist wie sie den blinkenden Sternenkranz aus ihrem Fenster entfernt und mir nach unten in Richtung Dorfstraße zuwinkt.