25 April 2007
Gestern Morgen kurz beim Befestigen des Vorderrades am Fahrrad über die Doppeldeutigkeit der Bezeichnung "Schnellspanner" sinniert. Das so entstehende Bild eines Mannes, der - immer wieder auf die Uhr blickend - durch die Burgstraße rennt und in Schlafzimmerfenster guckt, erfreute mich auf dem Radweg zum Bahnhof.
12 März 2007
T-Mobile
Ob es eigentlich irgendwo in deutschsprachigen Ländern ein Ehepaar "Beil" gibt, das ernsthaft darüber nachdenkt, sein Kind "Timo" zu nennen?
04 Februar 2007
Bahn
Vorhin mit Mr. Millenium im Zug nach Hannover gefahren. Im Wagen ca. 60 Grad Celsius, die auch durch Ausziehen der möglichen Kleidungsstücke nicht auszugleichen waren. Bei der Fahrkartenkontrolle dann folgender Dialog:
Mr. Millenium: "Könnten Sie die Heizung etwas herunterdrosseln?"
SCHAFFNERin (bewusst diese Bezeichnung gewählt!): "Im hinteren Wagen ist es sehr kalt!"
Mr. Millenium: "????"
Schaffnerin: "Und wir sind ja auch gleich da." (und verlässt den Wagen)
Bleibt zu hoffen, dass es mal zu folgendem Gespräch kommt:
Schaffnerin: "Die Fahrkarten bitte!"
Mr. Millenium: "Ach lassen Sie mal, wir sind ja gleich da!"
Mr. Millenium: "Könnten Sie die Heizung etwas herunterdrosseln?"
SCHAFFNERin (bewusst diese Bezeichnung gewählt!): "Im hinteren Wagen ist es sehr kalt!"
Mr. Millenium: "????"
Schaffnerin: "Und wir sind ja auch gleich da." (und verlässt den Wagen)
Bleibt zu hoffen, dass es mal zu folgendem Gespräch kommt:
Schaffnerin: "Die Fahrkarten bitte!"
Mr. Millenium: "Ach lassen Sie mal, wir sind ja gleich da!"
01 Februar 2007
Microsoft
Ich habe es mal wieder versucht. Ein Problem unter Windows, in der Knowledge Base nachgesehen und einen Artikel gefunden, der die Lösung versprach. Ist das aber wirklich von Microsoft ernst gemeint?
4.Manchmal bin ich so unendlich müde.
Ändern Sie den Registrierungswert Dateiname der in Schritt 4 erstellt wurde, damit der folgende Wert es zugewiesen wird
c:\ <Fenster> \shellnew\ <Objekt& gt; wo <Fenster& gt; der Windows-Ordner ist und <Objekt&g t; bleibt leer oder das Empty < ;Objekt> <Objekts> das Sie in dem Windows\Shellnew-Ordner in Schritt 1 speicherten. Hinweis: Sie müssen Ihren Computer nicht neu starten, Ihren Computer in der Objektliste zu erscheinen das neue Objekt.
31 Januar 2007
Bundesagentur
Noch nie so oft das Wort "usability" buchstabiert, wie gerade, als ich meinen Jobwechsel bei der Bundesagentur für Arbeit meldete.
06 Januar 2007
Deko
Ich war ja einige Zeit unsicher, ob wir mit unserer dezenten Weihnachtsdeko richtig liegen. Aber als ich dieses Haus im (ansonsten wirklich schönen) Colmar sah, wusste ich, dass wir keinen Fehler gemacht haben.Interessant auf jeden fall, wie viele Menschen vor dem Haus stehen blieben und ihre Kamerahandys zückten. Und jedes Mal dachten die Bewohner sicher: "Aha, der erfreut sich auch an unseren Teddys".
Ach nee, die Bewohner bekommen das ja gar nicht mit, wenn draußen jemand steht *lol*
14 Dezember 2006
In medias
Gestern überlegt, ob es nicht sinnvoll wäre am Bett ein Schild mit der Aufschrift "Medias Res" anzubringen.
Man könnte viel öfter behaupten, man ginge in medias res.
Man könnte viel öfter behaupten, man ginge in medias res.
Verpackungen

pünktlich zum Weihnachtsgeschenkekauf:
Cool Packaging Designs.
Ich habe gestern mein erstes Geschenk besorgt.
07 Dezember 2006
MÜ
Maschinelle Übersetzung. Ein lustiges Beispiel liefert die (maschinelle) deutsche Übersetzung der Seite http://medshopexpress.com/. Einfach auf die deutsche Flagge klicken und an so schönen Übersetzungen erfreuen, wie den folgenden:
"Fußobacht" für "feet care" :-)
" Hallo U. Dri Antitranspirationsdesodorierendes Mittel Rollen-Auf Unscented" für "Hi & Dri ..."
"Schiff Bewegung Freies Vorgerücktes - 140 Überzogene Tabletten (Ersetzt Schiff Dreifache Stärke)"
und so weiter.
"Fußobacht" für "feet care" :-)
" Hallo U. Dri Antitranspirationsdesodorierendes Mittel Rollen-Auf Unscented" für "Hi & Dri ..."
"Schiff Bewegung Freies Vorgerücktes - 140 Überzogene Tabletten (Ersetzt Schiff Dreifache Stärke)"
und so weiter.
Licht
Fragte mich kürzlich - an einer S-Bahn-Haltestelle wartend - wie oft wohl in der dunklen Jahreszeit bei jemandem geklingelt wird, der mit Nachnamen "Licht" heißt und in einem Mehrparteien-Haus ganz oben wohnt.
16 November 2006
Science of a Dream
...heißt ein Film, den ich hoffentlich bald im Kino sehe.
Die Untersuchung meines letzten Traums ist aber sicher mindestens genau so interessant. Der Ursprung ist mir auf jeden Fall klar. Ich ärgere mich nicht nur
über die Schokoladenweihnachtsmänner, die schon seit Monaten im Supermarkt stehen,
und auch nicht nur über die Weihnachtsbäume bei Douglas oder Eduscho. Auch die Lichterketten in diversen Fenstern ärgern mich. In dem Traum sah das dann bei mir so aus:
Ich fahre mit dem Bürgermeister meines schönen Heimatdorfes Groß Berkel durch die
Dorfstraße. Der Bürgermeister (übrigens Herr H., der, wie ich vor kurzem erfuhr, mal
der Nebenbuhler meines Vaters um die Gunst meiner Mutter war) beugt sich dabei aus
dem Schiebedach des Autos und zückt eine Flüstertüte. Vor jedem Haus, in dem eine Lichterkette oder ein blinkender Stern blinkt (es ist November!) macht er die Flüstertüte an und brüllt: "An die Bewohner des Hauses Nr. 26: Bitte nehmen Sie unverzüglich die Weihnachtsdekoration aus ihrem Fenster. Weihnachten ist noch lange hin!".
Vor einem Haus (dem Wohnhaus direkt neben Zeitschriftenladen Pietsch) ist keine Reaktion der Bewohnerin festzustellen. Der Bürgermeister wird richtig aggressiv, fährt aber schließlich erfolglos weiter.
Ich bleibe dann da noch eine Weile stehen, und kurze Zeit kommt die Bewohnerin vom Einkaufen nach Hause und ich warne sie, indem ich ihr von der Bürgermeisteraktion berichte und ihr sehr verständnisvoll erkläre, dass die Deko ja total schön sei, aber vor dem 1. Advent wirklich nicht angebracht ist.
Auch sie ist verständnisvoll und das letzte, was ich sehe, ist wie sie den blinkenden Sternenkranz aus ihrem Fenster entfernt und mir nach unten in Richtung Dorfstraße zuwinkt.
Die Untersuchung meines letzten Traums ist aber sicher mindestens genau so interessant. Der Ursprung ist mir auf jeden Fall klar. Ich ärgere mich nicht nur
über die Schokoladenweihnachtsmänner, die schon seit Monaten im Supermarkt stehen,
und auch nicht nur über die Weihnachtsbäume bei Douglas oder Eduscho. Auch die Lichterketten in diversen Fenstern ärgern mich. In dem Traum sah das dann bei mir so aus:
Ich fahre mit dem Bürgermeister meines schönen Heimatdorfes Groß Berkel durch die
Dorfstraße. Der Bürgermeister (übrigens Herr H., der, wie ich vor kurzem erfuhr, mal
der Nebenbuhler meines Vaters um die Gunst meiner Mutter war) beugt sich dabei aus
dem Schiebedach des Autos und zückt eine Flüstertüte. Vor jedem Haus, in dem eine Lichterkette oder ein blinkender Stern blinkt (es ist November!) macht er die Flüstertüte an und brüllt: "An die Bewohner des Hauses Nr. 26: Bitte nehmen Sie unverzüglich die Weihnachtsdekoration aus ihrem Fenster. Weihnachten ist noch lange hin!".
Vor einem Haus (dem Wohnhaus direkt neben Zeitschriftenladen Pietsch) ist keine Reaktion der Bewohnerin festzustellen. Der Bürgermeister wird richtig aggressiv, fährt aber schließlich erfolglos weiter.
Ich bleibe dann da noch eine Weile stehen, und kurze Zeit kommt die Bewohnerin vom Einkaufen nach Hause und ich warne sie, indem ich ihr von der Bürgermeisteraktion berichte und ihr sehr verständnisvoll erkläre, dass die Deko ja total schön sei, aber vor dem 1. Advent wirklich nicht angebracht ist.
Auch sie ist verständnisvoll und das letzte, was ich sehe, ist wie sie den blinkenden Sternenkranz aus ihrem Fenster entfernt und mir nach unten in Richtung Dorfstraße zuwinkt.
20 Oktober 2006
Überraschungen
Schon eine Weile steht in meinem Terminkalender für das morgige Datum: "Überraschung!". Ich habe es nicht reingeschrieben, aber heute morgen beim Frühstück wurde das Geheimnis aufgelöst: Morgen darf ich (nicht allein :-) nach Hamburg fahren und dort in Schmidts Theater "Adam Schaf hat Angst" mit Tim Fischer zu sehen. Ich bin sprachlos.
Überraschungen
Schon eine Weile steht in meinem Terminkalender für das morgige Datum: "Überraschung!". Ich habe es nicht reingeschrieben, aber heute morgen beim Frühstück wurde das Geheimnis aufgelöst: Morgen darf ich (nicht allein :-) nach Hamburg fahren und dort in Schmidts Theater "Adam Schaf hat Angst" mit Tim Fischer sehen. Eingerahmt von zwei bestimmt tollen Tagen in der Hansestadt. Ich bin sprachlos.
19 Oktober 2006
Stella
Jetzt dachte ich kurz, ich könnte die hübsche Stella der SUB in Hamburg überlisten. Aber sie hat tatsächlich auch auf die Frage "Wo finde ich den Sinn des Lebens?" eine Antwort.
13 Oktober 2006
GEZ
Ich soll also Gebühren dafür zahlen, dass ich ein Internet-fähiges Gerät besitze, auch wenn ich gar keinen Internet-Anschluss habe?via
Tja, dann werd ich mal ganz schnell Kindergeld beantragen. Ich habe zwar noch keine Kinder, aber das Gerät ist vorhanden.
10 Oktober 2006
Usability
Unter dem "Suche"-Feld bei wikipedia befinden sich zwei Buttons: Einer mit der Aufschrift "Artikel" einer mit der Aufschrift "Suche". War mir (als "Return-Tasten-Fetischist") bisher gar nicht aufgefallen. Mit "Return" betätigt man übrigens den "Artikel"-Button.
09 Oktober 2006
Maybebop
Fantastische A-Capella Gruppe, die ich dank des Tips von Mr. Millenium2 im VierLinden erleben durfte. Ein toller Abend (nicht, wie es ein Fan auf der maybebop-homepage ins Gästebuch schrieb: "warnsinnig" aber eben toll!)
Der Start mit "Smells like Teenspirit" noch sehr gewöhnungsbedürftig, aber der dann folgende Rundumschlag durch Enter Sandmann, Dancing Queen, selbst getextete Songs mit durchaus lustigen Texten bis schließlich zu meinem persönlichen Konzerthöhepunkt: Suburbia!
Und alles ohne Instrumente, wie auch die mehrminütige Beatbox-Demonstration bewies.
Jederzeit wieder!
Der Start mit "Smells like Teenspirit" noch sehr gewöhnungsbedürftig, aber der dann folgende Rundumschlag durch Enter Sandmann, Dancing Queen, selbst getextete Songs mit durchaus lustigen Texten bis schließlich zu meinem persönlichen Konzerthöhepunkt: Suburbia!
Und alles ohne Instrumente, wie auch die mehrminütige Beatbox-Demonstration bewies.
Jederzeit wieder!
Gerry
Beim Bummeln auf der Lister Meile mit Mr. Millenium und Mr. Millenium 2 (*fg*) Gerhard Schröder gesehen. Mir wäre er gar nicht aufgefallen. So klein, wie allgemein bekannt und ein sehr autoritärer Vater. Als klein Viktoria von unten auf eine Rutsche hochkletterte, die gerade von einem anderen Mädchen benutzt wurde, bekam sie von ihrem Herrn Papa in deutlichem Ton zu hören: "Hast du dich schon bei dem anderen Mädchen entschuldigt?"
Gut so.
Besser, als das antiautoritär erzogene Mädchen, das durch den Zug rennt, Gott sei Dank irgendwann über einen Koffer stolpert, der im Gang steht und weinend von der Mutter getröstet wird: "Meine arme kleine, tritt nochmal ordentlich gegen den blöden Koffer!"
Gut so.
Besser, als das antiautoritär erzogene Mädchen, das durch den Zug rennt, Gott sei Dank irgendwann über einen Koffer stolpert, der im Gang steht und weinend von der Mutter getröstet wird: "Meine arme kleine, tritt nochmal ordentlich gegen den blöden Koffer!"
ganz Paris...
... träumt von der Liebe!Schön war's! 4 Tage Paris. Eine bunte Mischung aus Touri-Pflichtprogramm (Auf den Eiffelturm allerdings nicht hochgekraxelt, auch wenn die Preise dafür gestaffelt waren, je nach Aussichtsplattform, die man erreichen wollte). Dafür im Louvre zufällige eine Göttinger Freundin getroffen und gestaunt wie klein die Mona Lisa wirklich ist.
Milchkaffee extrem teuer, aber wenn man erstmal die Gegenden jenseits der Touristenballungsgebiete entdeckt hat: Lecker.
Sogar die nächtliche Szene entdeckt: Im Mixer herrschten (Techno-)Zustände wie sie in Berlin vor ungefähr 10 Jahren "hip" gewesen sein müssten. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach der Marusha-Ära noch einmal Leute mit Mundschutz oder in Warnwesten tanzen sehe.
Dann noch die Erkenntnis, dass es eine Metrostation "Oberkampf" gibt und dass die Franzosen die einzigen sind, die Fönfrisuren tragen können und gar nicht soooo unnett sind, wie immer alle sagen. Nur die Bäckerin am Flughafen wollte mein "Pain de roisin" nicht verstehen und hat mich angeguckt, als käme ich vom Mond. Dusselige Kuh!
Der Rückflug nach Hannover wurde von der Lufthansa gestrichen ("Flugzeug kaputt!"), so dass wir noch mit einem Taxi von Hamburg nach Hannover gekutscht wurden. Auch eine Erfahrung.
Paris sollte man jedenfalls mindestens einmal im Jahr besuchen!
Bilder hier
09 September 2006
Gelsenkirchen-Overlook
Von Montag bis Mittwoch war ich im "wunderschönen", Gelsenkirchen, dem schon Kreisler ein Lied widmetet. Glücklicherweise war die dortige Konferenz zumindest interessant und auch die Abende mit Kollegin und 2 Gestalten aus Stuttgart waren mehr als unterhaltsam.Was aber gar nicht ging, war das Hotel zur Post. Von der Konferenzorganisation empfohlen hatten wir uns alle vier dort eingefunden.
Die Ankunft funktionierte wie folgt:
An der Rezeption befand sich ein Schild: "Wenn Sie ein Zimmer wünschen oder eine Frage haben rufen Sie die folgende Telefonnummer an. Eine Telefonzelle befindet sich gegenüber dem Hotel neben der Apotheke". Rief man dort an, bekam man die Aufforderung "Kommst du hoch in zweite Stock!" zu hören. Dieser nachgekommen, erhielten wir tatsächlich von einer Putzfrau die Schlüssel für die gammeligsten 60er Jahre Zimmer der Welt (nicht ohne vorher endlos lange grüne Flure entlanggegangen zu sein, die doch sehr stark an Kubricks Shining erinnerten.
Die Zimmer selbst: Gruselig-gammelig. Und mit merwürdigen Überbleibseln aus vergangenen Zeiten ausgestattet. So etwa mit dem abgebildeten Fundstück.
Die Professionalität, mit der das Hotelpersonal den Schuppen schmiss, zeigte sich dann auch noch bei der Abreise bzw. dem Bezahlen der Zimmer. Jemand hatte uns einen eigentlich zu günstigeren Zimmerpreis zugesichert, den wir dann auch bezahlt haben. Der Angestellte wurde jedoch noch in unserem Beisein vom Chef "zur Sau gemacht", ließ sich das aber nicht gefallen und begann sich laut schreiend zu rechtfertigen, indem er brüllte "Ich sehe es nicht ein, dass ich immer den Kopf hinhalten muss. Dann machen Sie das doch das nächste Mal selbst!" etc. Inzwischen waren nicht nur wir staunend verstummt, sondern auch die Frühstückgsgesellschaft im Frühstückssaal, die auch schlecht weghören konnte.
Durch die vielen Eindrücke, die die Stadt und das Hotel bei mir hinterlassen hatten, fiel es mir dann leicht die Zeit (i.e die 1,5 Stunden vor der Rückreise nach Hildesheim) die eigentlich für einen Stadtbummel eingeplant war anders zu nutzen:
Ich nahm den erstbesten Zug, der aus der Stadt fuhr und genoss einen Bummel in Dortmund.